Das Berufsorientierungsbüro (BOB)


Das Berufsorientierungsbüro der S'Grooten-Schule ist ein großer "Multifunktionsraum", der weitaus mehr bietet als Ordner mit Firmenadressen und Musterbewerbungen. Das BOB unterteilt sich rein räumlich in einen Organisations- und Beratungsbereich, und einen Bereich indem die Schüler (Computer)-Arbeitsplätze vorfinden. Getragen wird das Büro durch das gesamte Kollegium der Schule, insbesondere durch die Klassen- und Fachlehrer der Jahrgänge 8-10. Ein qualifiziertes und motiviertes BOB-Team sorgt dafür, dass Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen Ansprechpartner hinsichtlich aller Fragen zu der Berufswahlorientierung haben. Die Schülerinnen und Schüler erleben das BOB als einen wichtigen Teil des Schullebens und können sich jederzeit an einen der engagierten Lehrer wenden.

Das Grundprinzip des BOB soll die größtmögliche Partizipation von Schülerinnen und Schülern an seiner organisatorischen und inhaltlichen Ausgestaltung sein. Innerhalb des BOB sollen die vielfältigen, teils schon vorhandenen, Aktivitäten der Schule im Bereich der Berufswahlorientierung zusammenlaufen und organisiert werden.

Es ist unser Ziel, mit Hilfe des BOB einen spiralartigen Prozess zu initiieren, der sich durch die gesamte Schulzeit an der S'Grooten-Schule zieht. Ausgehend von der Identitätsfindung über die Berufsorientierung bis hin zur Berufsfindung möchten wir die Schülerinnen und Schüler begleiten, so dass sie einen guten Start in ein erfolgreiches Berufsleben bekommen.

Ausgehend von der Frage "Was sollen unsere Schülerinnen und Schüler heute lernen, um in der Welt von morgen erfolgreich bestehen zu können?" geht es zentral um Qualifikationen, die für die Persönlichkeitsbildung entscheidend sind. Neben dem Auftrag, die Allgemeinbildung fachlich als Grundbildung, Wissensvermittlung und Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln, sind dies das Vorantreiben und die Förderung personaler Fähigkeiten wie jene zur Teamarbeit, die Kommunikationsfähigkeit, Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit und die Fähigkeit zu eigenständigem Lernen.

Berufsorientierung ist damit ein langfristiger und begleitender Prozess - beginnend in der Sekundarstufe I und fortgeführt in den "Weiterführenden Schulen" -, der ausgehend von individuellen Faktoren der Schülerinnen und Schüler abzielt auf ein begründetes Entscheidungsverhalten in Bezug auf Beruf und eventuell aufs Studium. Hierzu leisten alle Fächer ihren Beitrag. Im Mittelpunkt stehen dabei Hilfen zur realistischen Einschätzung von Stärken und Schwächen, von Interessen und Neigungen, die Diskussion von Wertvorstellungen bei Jugendlichen sowie von Veränderungen in der Arbeitswelt in historisch-politischer, sozialer, ethischer und technisch-instrumenteller Hinsicht.

Um all diese Ziele erreichen zu können, sollen an passender Stelle Experten in die Schule geholt werden oder die Schülerinnen und Schüler fahren in Betriebe, so dass sie nicht nur einen besseren Eindruck der realen Betriebsabläufe, sondern auch die bestmögliche Beratung durch hochqualifiziertes und -motiviertes Personal erhalten. Dadurch soll den Schülerinnen und Schülern vermittelt werden, dass die Arbeitswelt ein komplexer Bereich ist, der aber auf der Basis einer guten Vorbereitung Spaß machen und erfüllen kann - vorausgesetzt, man hat sich durch eine qualifizierte Beratung für den richtigen Beruf entschieden.